Entlang der Märkischen Allee, einem unserer drei Sammelorte an diesem Sonntag, offenbarte sich ein Bild, das selbst erfahrene Helferinnen und Helfer innehalten ließ. Zwischen parkenden LKW, unter der Brücke und entlang des Straßenrandes hatte sich über einen langen Zeitraum hinweg eine bedrückende Mischung aus achtlos entsorgtem Müll und illegal abgeladenem Unrat angesammelt.
Windeln, bereits von Moos überwuchert und offensichtlich seit Wochen oder Monaten dort liegend, lagen neben ausrangierten XXL-Weihnachtsbäumen. Dazwischen fanden sich Bauschutt, Bauabfälle, Farben- und Lackreste, zerbrochene Trinkgläser, ausgesonderte Holztüren, Bekleidung sowie Dämmmaterial, das in sechs blauen Säcken unter der Brücke abgeladen worden war. Hinzu kamen Rigipsreste, Holzpaneele, Parkettstücke, Dachpappe in Hülle und Fülle sowie Gartenabfälle. Besonders erschütternd war ein blauer Sack, nur zu einem Viertel gefüllt, dessen Inhalt aus Fäkalien mutmaßlich menschlichen Ursprungs bestand. Autoreifen und Autoräder lagen verstreut zwischen Wäschekörben, einem Einkaufswagen von „Kaisers Verbrauchermarkt“, mehreren Lachgasflaschen (6 × 2 kg), E-Rollern, unzähligen abisolierten Kabeln, Schubladen, Kinderwagen, Holzkisten, mehreren Gewerbekühlschränken und Wassertanks.
























Den traurigen Höhepunkt bildeten schließlich zwei aufgebrochene Tresore. Zwar waren an einzelnen Müllsäcken bereits Flatterbänder des Ordnungsamtes angebracht, doch dies wirkte angesichts der enormen Müllmenge eher symbolisch. In unmittelbarer Nähe wurde zudem ein offenbar verlassenes Obdachlosencamp entdeckt; die Kältehilfe hatte dort lediglich einen Infozettel mit Telefonnummern und Kontaktstellen hinterlassen – ein stilles Zeichen dafür, dass dieser Ort nicht nur Umweltverschmutzung, sondern auch soziale Not sichtbar macht.

Wir sind für heute platt…
Bedanken uns aber ganz doll bei allen fleißigen Händen, die auch von den Kehrenbürgern Lichtenberg kam. 😊
Unsere nächste Müllsammelaktion ist für den 15. Februar geplant!
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